Strokes of Genius: Hirschfeld at the Algonquin“ – Ausstellung in New York

New York City ist um ein kulturelles Highlight reicher: Die Al Hirschfeld Foundation  präsentiert gemeinsam mit Helicline Fine Art und dem legendären Algonquin Hotel (59 W. 44th Street, NYC) eine außergewöhnliche Ausstellung des weltberühmten Künstlers Al Hirschfeld.

Unter dem Titel „Strokes of Genius: Hirschfeld at the Algonquin“ sind vom 9. bis 20. September 2025 im geschichtsträchtigen Oak Room des Hotels täglich von 12 bis 19 Uhr Originalzeichnungen sowie handsignierte, limitierte Drucke zu sehen. Alle ausgestellten Werke können erworben werden. Es ist die erste Galerieausstellung Hirschfelds in New York seit über zehn Jahren.

Eröffnung mit besonderem Rahmenprogramm

Zur Vernissage am Dienstag, den 9. September 2025, von 17 bis 19 Uhr ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Louise Hirschfeld wird dabei persönliche Worte über ihren verstorbenen Ehemann und die ausgestellten Werke sprechen.

Ikonen auf Papier – Hirschfelds Werke

Mehr als zwei Dutzend Arbeiten sind Teil der Ausstellung – darunter Porträts von Judy Garland im Palace Theatre, Yul Brynner und Gertrude Lawrence in „The King and I“, Gwen Verdon in „Redhead“, Tony Curtis und Sidney Poitier in „The Defiant Ones2 sowie Carol Burnett, George Gershwin und viele andere.

Ein besonderer Fokus liegt auf Stephen Sondheim: Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Buchs „Hirschfeld’s Sondheim“ zeigt die Ausstellung seltene Originale, Lithografien und signierte Werke rund um den berühmten Komponisten und Texter.

Darunter finden sich u. a. eine Radierung von Gypsy mit Ethel Merman, ein signiertes Porträt von Sondheim aus dem Jahr 1999 (nur vier Exemplare existieren) sowie Giclées von Julie Andrews in „Putting It Together“, von der Schauspielerin selbst signiert.

Hirschfelds unverwechselbarer Stil

Al Hirschfeld gilt als Meister der reduzierten Linie. Mit wenigen eleganten Strichen fing er die Essenz von Schauspieler\:innen, Musiker\:innen und Bühnenmomenten ein.
Seine Arbeiten erschienen über Jahrzehnte hinweg in führenden Publikationen – darunter eine 75-jährige Zusammenarbeit mit der New York Times. Hirschfelds unverwechselbare Bildsprache machte ihn zu einem der prägendsten Künstler der modernen Karikatur.

„Wir freuen uns, mit „Strokes of Genius: Hirschfeld at the Algonquin“ erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt wieder eine große Ausstellung seiner Werke in New York präsentieren zu können“, erklärt David Leopold, Creative Director der Al Hirschfeld Foundation.

Online-Ausstellung als Ergänzung

Parallel zur Präsentation im Algonquin Hotel zeigt Helicline Fine Art die virtuelle Ausstellung„Hirschfeld: Strokes of Genius“ vom 10. September bis 2. November 2025. Über fünf Dutzend Originale und signierte Drucke können auf HeliclineFineArt.com, 1stDibs.com und Artsy.net betrachtet und erworben werden.

Neues Buch: Hirschfeld’s Sondheim

Begleitend zur Ausstellung erscheint das großformatige Poster-Buch „Hirschfeld’s Sondheim“, herausgegeben von Abrams ComicArts. Mit einem Vorwort von Ben Brantley (New York Times* und einer Einführung von Bernadette Peters enthält es über 50 Zeichnungen Hirschfelds zu Sondheims Musicals, Filmen und Theaterstücken – darunter 25 großformatige Poster zum Einrahmen. Das Buch erscheint am 9. September 2025 und ist bereits vorbestellbar über AlHirschfeldFoundationsShop.org.

 Über Al Hirschfeld

Der 2003 verstorbene Künstler prägte die Kunst der Karikatur wie kaum ein anderer. Seine Werke befinden sich in renommierten Sammlungen wie dem Metropolitan Museum of Art, dem Whitney Museum of American Art und der National Portrait Gallery. Für sein Lebenswerk wurde er vielfach geehrt, darunter mit dem Titel Living Legend der Library of Congress und der Umbenennung des Martin Beck Theaters in das Al Hirschfeld Theater an seinem 100. Geburtstag.

Ein Ort mit Geschichte: Das Algonquin Hotel

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1902 gilt das Algonquin Hotel als kulturelle Institution. In den 1920er-Jahren war es Treffpunkt der berühmten Algonquin Round Table, deren Mitglieder – darunter Dorothy Parker und Harold Ross – die amerikanische Literatur- und Medienlandschaft entscheidend mitprägten. Heute verbindet das Haus historischen Charme mit modernem Komfort und bleibt ein Magnet für Kulturinteressierte.

 

Zeichnung Al Hirschfeld
Al Hirschfeld: A Funny Thing Happened 1996 Print
Zeichnung Al Hirschfeld
Sunday In The Park With George 1984
Zeichnung Al Hirschfeld
Al Hirschfeld: Judy Garland
Zeichnung Al Hirschfeld
The Greatful Dead 1995, Print
Zeichnung Al Hirschfeld
Al Hirschfeld: The King And I 19951

 

Bildrechte: Al Hirschfeld Foundation

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